Evang.-Luth. Integrationskindergarten "Im Dachsbau"


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Offenes Haus, Situationsansatz und Funktionsräume

Rolle und Selbstverständnis der Pädagogen

Beispiele zur Umsetzung des Bayrischen Bildungsplans:

    Soziale Kompetenzen

    Gestaltung von     Übergängen an Beispielen     der Eingewöhnung im     Kindergarten und dem     Übergang in die Schule

    Projektentwicklung am     Beispiel "Afrika"

    Sprachliche Bildung und     Förderung

    Mathematische Bildung     und Förderung

    Beobachtung und     Dokumentation

    Das MusiKiTa Projekt


Impressum
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Angelika Lehner
 

Unser Konzept


Im Folgenden finden Sie Auszüge aus unserem Konzept, welche einen wichtigen Einblick in unsere pädagogische Arbeitsweise vermitteln.

Wir stellen hier Beispiele für die Schwerpunkte unserer Arbeit dar. Falls Sie Interesse am gesamten Konzept haben, wenden Sie sich bitte an uns.


Offenes Haus, Situationsansatz und Funktionsräume

In unserem Kindergarten arbeiten wir nach dem Prinzip des "Offenen Hauses" mit Funktionsräumen.

Wir orientieren uns am "situationsorientierten" Ansatz und halten ihn für die sinnvollste Form unsere Ziele zu erreichen. Dieser Ansatz umfasst ganzheitliche Erziehung, die eine ausgewogene Förderung der Einheit von Geist, Körper und Seele gewährleistet. Wir arbeiten mit den Themen, welche die Kinder aktuell beschäftigen und entwickeln daraus gemeinsame Projekte.

Ein offenes Haus bedeutet, jedes Kind kann frei nach seinen eigenen Bedürfnissen wählen, in welchem Raum es im Kindergarten, in der dafür vorgegebenen Zeit, spielen möchte. Durch das Wechseln der Räume werden soziale Kontakte und Integration gefördert, der Bewegungsdrang besser befriedigt und die Selbstständigkeit, sowie Selbstbestimmung gestärkt. Schüchterne oder ängstliche Kinder erhalten Unterstützung und Begleitung.

Durch unser Angebot der verschiedenen Funktionsräume, haben die Kinder die Möglichkeit, jeden Raum optimal für sich zu nutzen; z. B. das Bauzimmer mit seinen verschiedenen Bau- und Konstruktionsmaterialien, oder das Regelspielzimmer, in dem Ausdauer, Geschick und Konzentration gefragt ist. Durch das Rollenspielzimmer können verschiedene Facetten der Persönlichkeit ausprobiert und kennengelernt werden.

In jedem der zehn Funktionsräume befindet sich eine pädagogische Fachkraft, welche die Kinder beobachtet, bei Bedarf Hilfestellung gibt, mitspielt oder Angebote macht. Damit wir immer wissen, wo sich ein Kind befindet, stecken die Kinder ihre Symbolkarte an einen "Raumplan" in der Stammgruppe.

Rolle und Selbstverständnis der Pädagogen

Das pädagogische Personal schafft ein harmonisches und Kind gerechtes Umfeld, in dem die Kinder sich geborgen und aufgehoben fühlen. Somit gewährleisten wir aktives Lernen, in dem sich die Kinder selbst einbringen, gestalterisch tätig werden und zu einer eigenständigen Persönlichkeit entwickeln.

Wir arbeiten familienunterstützend und -ergänzend. Wir helfen, beraten und unterstützen die Eltern bei ihren Entscheidungen.

Beispiele zur Umsetzung des Bayrischen Bildungsplans

Soziale Kompetenzen

Wir arbeiten bis zur Einschulung mit den Kindern gemeinsam daran, Vertrauen in sich und andere zu gewinnen, sich durchzusetzen, Grenzen und Regeln zu finden und diese einzuhalten.

Zur sozialen Kompetenz gehört es auch, andere in ihrer Art, deren Wünsche, Bedürfnisse, Stärken und Schwächen zu erkennen und zu akzeptieren. Sie lernen Konflikte gewaltfrei zu lösen, die Bereitschaft zum eingehen von Kompromissen und die Verantwortung für ihr Handeln und die Gruppe zu übernehmen.

Gestaltung von Übergängen an Beispielen der Eingewöhnung im Kindergarten und dem Übergang in die Schule

Eingewöhnung in den Kindergarten

Der Übergang des Kindes von der Familie in den Kindergarten ist ein wichtiger und spannender Schritt in seiner Entwicklung. Uns ist wichtig, gemeinsam mit den Eltern diesen Übergang, so zu gestalten, dass er positiv erlebt wird. Der erste Kontakt zum Kindergarten ist beim Anmeldegespräch, z.B. am "Tag der offenen Tür".

Es folgen ein Informationsabend für die neuen Eltern und danach ein Schnuppernachmittag für ihre Kinder.

Zum Kindergartenbeginn führen wir ein umfangreiches Anamnesegespräch mit den Eltern durch. Um den Start in den Kindergarten zu erleichtern, wird eine individuelle, bewusst Zeit-gebende und teils begleitende Eingewöhnung ermöglicht.

Übergang vom Kindergarten in die Schule

Die Fähigkeiten und Fertigkeiten, die das Kind benötigt, um in der Schule erfolgreich zu sein, werden ab dem Kindergarteneintritt, kontinuierlich vermittelt. Alle Vorschulkinder nehmen am "Würzburger-Modell" teil, dies ist ein Sprachförderprogramm für Lese- und Rechtschreibschwäche.

Die Eltern werden über die Schulfähigkeit ihres Kindes ausführlich in Elterngesprächen informiert.

Das letzte Jahr, vor dem Schuleintritt, wird durch einen Kooperationsvertrag zwischen Kindergarten und Grundschule geregelt. Hierbei finden Besuche der Lehrerin im Kindergarten, sowie ein Schnupperunterricht der Kindergartenkinder in der Schule statt.

Die Schulanmeldung wird in Form eines Schulspiels von Lehrern und Erziehern gemeinsam gestaltet. Die Kindergärten vor Ort und die Grundschule tauschen sich regelmäßig aus, umso dem Schulanfänger einen guten, stressfreien Schulstart zu ermöglichen.

Projektentwicklung am Beispiel "Afrika"


Zum Start eines neuen Projekts beriefen wir unsere Kinderkonferenz ein, in der jedes Kind einen Vorschlag machen kann. Alle waren sofort Feuer und Flamme und wir sammelten Vorschläge: Wald und Wiese, Haustiere, Raketen und Weltall, das Wetter, Teddybären, Tiere aus Afrika, Fahrzeuge und Blumen - um nur Einige zu nennen. Die Ideen wurden auf einem Plakat bildlich dargestellt und jedes Kind entschied sich für bis zu zwei Themen, welche ihm am Meisten zusagten. Dies kennzeichneten die Kinder mit Steinen, welche sie auf das Plakat legten. Gewonnen haben schließlich die Tiere aus Afrika.

Nun bekamen die Kinder die Aufgabe, sich Gedanken zum Thema zu machen, Materialien zu Hause zu suchen und zu überlegen, was sie über Afrika wissen wollten.

Wir sammelten dann die Vorschläge der Kinder und es zeigte sich, dass sie am meisten an Elefanten, Löwen und Giraffen interessiert waren. Der nächste Schritt für die Erzieher bestand darin, Materialien, Wissenswertes, Typisches und Kreatives wie Lieder, Bastelarbeiten, Finger- und Kreisspiele zu erschließen

Die Kinder brachten Lexika, Bildbände, Stofftiere oder Geschnitztes aus Afrika mit. Aus einem Fotogeschichtenbuch über "Tipi in Afrika" lasen wir täglich eine Sequenz vor.

Mit den Elefanten fingen wir an: Wir erfuhren wie sie aussehen und leben. Wir bastelten Elefanten aus Wäscheklammern, lernten die Singspiele "was müssen das für Bäume sein" und "ein Elefant der spazierte...". Wir hörten die afrikanische Geschichte vom Elefant und der Schildkröte und die Kinder beschlossen, diese nachzuspielen.

Nachdem wir auch Löwen und Giraffen in ähnlicher Weise erarbeitet hatten, galt es für die Kinder ein Tierquiz zu beantworten, an dessen Ende als Belohnung eine Urkunde und ein kleiner Preis standen.

Nach den Pfingstferien klärten wir die Frage, ob die Kinder an dem Afrikaprojekt festhalten wollten. Wir lasen die Liste vor, welche Punkte die Kinder zum Thema Afrika noch gewünscht, aber noch nicht bearbeitet hatten und entschieden uns für "Land und Leute in Afrika". Wir erfuhren von der Lebensweise der Afrikaner, backten afrikanische Kokosplätzchen, bastelten ein landesübliches Rechenspiel, hörten und sangen afrikanische Lieder und lernten afrikanische Tänze sowie das Trommeln.

Der Höhepunkt und zugleich Abschluss unseres Projektes war ein gemeinsamer Ausflug in den Zoo, bei dem wir alle die Tiere, die wir kennen gelernt hatten, leibhaftig und nah beobachten konnten. Die Kinder sowie die uns begleitenden Eltern waren begeistert.

Es war schön, zu erleben wie die Kinder mit großem Engagement an diesem Thema arbeiteten und so - ohne es zu merken - viele Kompetenzen erwarben, die auch im neuen Bayrischen Bildungsplan gefordert werden.

Sprachliche Bildung und Förderung


Im Folgenden wollen wir die sprachliche Bildung und Förderung ("literacy") in unserer Arbeit beschreiben:

Die Spracherziehung umfasst die kindlichen Erfahrungen rund um Buch, Erzähl- und Schriftkultur. Wir praktizieren dies täglich in Gesprächskreisen, Projektgesprächen, beim Vorlesen, Verfassen von Briefen, Rollenspielen, Fingerspielen, Reimen, Gedichten, Nacherzählungen sowie beim Schreiben z.B. des eigenen Namens.

Gerade im alltäglichen Umgang ist es immer wichtiger geworden, möglichst viel mit den Kindern im sprachlichen Bereich zu arbeiten und sie zu motivieren, eine gute Sprachkultur zu entwickeln. Manche Kinder sprechen gar keine ganzen Sätze mehr, für sie reicht ein "habe Hunger" oder "gehe Toilette" aus. Leider ersetzen heute oft Audio- und Video-Medien das gemeinsame Lesen, Singen, Reimen und Dichten in der Familie und die Zeit für Gespräche z.B. beim gemeinsamen Essen, wird auch immer knapper! Hier wurde früher oft ganz nebenbei Sprache, Sprachrhythmus und Sprachgefühl entwickelt.

Mit allen Vorschulkindern führen wir bereits seit vielen Jahren regelmäßig einen sprachlichen Schwerpunkt mit dem "Würzburger Modell" durch. Dieses Sprachspiel findet 20 Wochen lang jeden Tag zirka 20 Minuten statt, und fördert das bewusste Hören von Sprache und Lauten, um so präventiv im Bereich Legasthenie und Lese-/Rechtschreibschwäche zu wirken. Zudem ist das Programm eine Hinführung zum Erwerb der Schriftsprache in der Schule.

Auch die zweisprachig aufwachsenden Kinder sowie unsere Migrantenkinder bedürfen besonderer Aufmerksamkeit.

Für diese drei- und vierjährigen Kinder findet daher in unserem Haus einmal pro Woche ein Sprachkurs nach der "Kikus- Methode" statt. Diese Methode ist sehr spielerisch und abwechslungsreich gestaltet, so dass die Kinder Sprache mit allen Sinnen erfahren und erlernen.

Die fünf- bis sechsjährigen Kinder, deren Eltern beide aus nicht deutschsprachigen Ländern stammen, erhalten in Zusammenarbeit von Grundschule und Kindergarten den sogenannten "Vorkurs Deutsch". Hierbei bekommen die Kinder zwei Stunden pro Woche Unterricht in deutscher Sprache durch eine Lehrerin und eine Stunde pro Woche ergänzenden Unterricht durch eine Erzieherin.

Alle diese Maßnahmen haben das Ziel, sowohl unseren deutschen Kindern als auch unseren ausländischen Kindern, einen möglichst guten und gelungenen Schulstart zu ermöglichen.

Gerade durch das gute Beherrschen der deutschen Sprache wird es den Kindern erst möglich, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, oder dem Unterricht zu folgen und so Erfolge zu erzielen. Wir streben gleiche Bildungschancen für alle Kinder an, die uns in Richtung Schule verlassen.Mathematische Bildung und Förderung

Mathematische Bildung und Förderung


Bei der mathematischen Förderung gibt es keine speziellen Übungskurse wie z.B. den Vorkurs Deutsch für Migrantenkinder (s.o.). Die Sprachkurse wären für sich alleine auch wenig erfolgreich, wenn nicht überall im Alltag Sprache als etwas sehr Wichtiges gesehen und geübt würde. Mit der Mathematischen Bildung verhält es sich nicht anders.

Kinder haben ein natürliches Interesse an Formen und Zahlen. Zählen, Vergleichen oder Ordnen sind Tätigkeiten, die für sie mit Spaß, Kreativität und vielen Erfolgserlebnissen verbunden sind. Die Kinder sollen spielerisch mit mathematischen Inhalten experimentieren können. Dabei entfalten sie einen kreativen, freudigen Umgang mit der Welt der Zahlen, was den Lernprozess unterstützt.

Wir arbeiten im Kindergarten mit geometrischen Formen, Körpern, Würfeln, Zähl- und Größenstäbchen, Zahlenhäusern, Zahlentürmen und dergleichen mehr.

Immer wieder messen und wiegen, klassifizieren, vergleichen und ordnen wir. Wir stellen Relationen her: größer - kleiner, schwerer - leichter, kürzer - länger. Das Versuchen, Raum und Zeit zu erfassen, beinhaltet das Kennenlernen von Monaten, Tagen, dem Kalender mit den Relationen wie heute - gestern - morgen. Wir schütten, gießen und messen zum Erleben des Füllstandes von Körpern. Wir rechnen und bezahlen mit echtem Geld. Der Umgang mit verschiedenen logischen und mathematischen Spielen, die für die Kinder sehr attraktiv, spannend und interessant sind, ergänzen unsere Arbeit.

Die Kinder spielen beispielsweise sehr gerne ein Mengen-Memory, bei dem die Teile auf den Bildern richtig zusammengezählt werden müssen, um ein Paar zu finden. Auch Reisen in die Zahlenwelt beim Turnen begeistern sie immer wieder.

Wir arbeiten mit den Kindern im Zahlenraum bis zwanzig und nicht selten möchten die Kinder noch viel weiter rechnen. Dabei begleiten wir die Kinder ganz individuell, so dass der Spaß am Umgang mit der Zahlenwelt immer im Vordergrund steht.

Die Freude an der Zahlenwelt und viele, viele Erfolgserlebnisse helfen den Kindern, eine positive Einstellung zur Mathematik zu entwickeln, was den späteren Lernprozess in der Schule günstig beeinflusst.

Beobachtung und Dokumentation


Die Beobachtung der Kinder nimmt bei uns einen großen Stellenwert ein und wir nehmen uns ganz gezielt Zeit dafür. Die Beobachtung wird schriftlich, auf speziell dafür vorgesehenen Beobachtungsbögen notiert, regelmäßig mit der Gruppenkollegin oder im Gesamtteam besprochen und ausgewertet.

Zu den Elterngesprächen erarbeiten sowohl die Eltern, als auch die Erzieherinnen einen Fragebogen zum emotionalen Wohlbefinden des Kindes. Diese werden gemeinsam verglichen und ausgewertet, daraufhin wird diskutiert, welche Veränderungen nötig sind.

Zum Schuleintritt werden die Kinder bezüglich ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten gezielt beobachtet. Dieser Beobachtungsbogen ist Grundlage für das Abschlussgespräch mit den Eltern vor der Schuleinschreibung.

Mit den ausländischen Kindern führen wir im Alter von 4 ½ Jahren eine Sprachstanderhebung an Hand des SYSMIK-Bogens durch. Hieraus ergibt sich, ob ein Kind zum "Vorkurs Deutsch" eingeteilt wird. Mit den deutschen Kindern setzen wir bei sprachlichen Auffälligkeiten den SELDAK-Sprachstandbogen ein.

Diese Beobachtungen kommen bei den regelmäßigen Elterngesprächen mit beiden Elternteilen zur Anwendung, welche in der Regel ein Mal im Jahr stattfinden. Mit den Eltern der Integrationskinder führen wir drei Elterngespräche an Abendterminen durch.

Eine besondere Form der Dokumentation ist das Führen von Portfolios im Kindergarten. "Portfolio im Kindergarten" werden Sie sich vielleicht fragen, was ist das?

Über ein Jahr haben wir im Team intensiv daran gearbeitet, die vom Gesetzgeber im Bayrischen Bildungs- und Erziehungsplan vorgesehene Dokumentation an unser Konzept des "offenen Hauses mit Funktionsräumen" anzupassen. Wir hatten uns für die Dokumentationsform des "Portfolio" entschieden, weil wir sie für die geeignete Form für unsere Einrichtung halten.

Portfolios sind eine Sammlung von "mit Geschick gemachten Arbeiten einer Person", die das Produkt und den Prozess der Kompetenzentwicklung innerhalb einer bestimmten Zeitspanne dokumentiert und veranschaulicht.

Unser Portfolio im Kindergarten ist somit eine Zusammenstellung von Dokumenten und Materialien, die im Laufe der gesamten Kindergartenzeit verschiedene Aspekte der Entfaltung und Entwicklung eines Kindes aufzeigen. Es ist eine ganz individuelle Arbeit mit dem Kind, bei dem das Kind selbst entscheidet, was und wie dokumentiert wird.

Jedes Kind hat bei uns einen Ordner, in dem wichtige Entwicklungen, Erlebnisse sowie Mal- und Bastelarbeiten im Original oder auf Fotos gesammelt werden.

Diese Mappe ist in Themenbereiche eingeteilt:

Ich, Ich und meine Familie, Ich und meine Freunde, Ich kann, Unser Kindergarten, Meinungsseite/Philosophieren, Feste/Feiern und Ausflüge, Aktionen/Projekte und Kinderkonferenzen.

Jede Mitarbeiterin hat bestimmte Bezugskinder, welche sie bei der Arbeit mit dem Portfolio betreut. In regelmäßigen Abständen fügt jedes Kind seine Blätter und Bilder mit den selbstverfassten Texten in seine Mappe ein.

Beispielsweise: Wenn ein Kind erstmals einen Purzelbaum schafft, könnte dies fotografiert werden, dazu wird geschrieben, wie es dies gelernt hat und wie lange es dazu üben musste. Anschließend wird dies in die Mappe unter "Ich kann" abgelegt.

So entsteht im Laufe der drei Kindergartenjahre eine umfangreiche Dokumentation, welche die Kinder, die zur Schule kommen, mit nach Hause nehmen. Immer wieder blättern die Kinder gerne in ihren Mappen und es wird später eine schöne Erinnerung an die Kindergartenzeit sein.

Wir als pädagogisches Personal freuen uns darüber, mit Ruhe und Zeit sowie ganz individuell daran arbeiten zu können und so die Beziehung zum Kind zu vertiefen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, den Eltern unsere Arbeit transparenter machen zu können.

Das MusiKiTa Projekt


Im Rahmen eines Kooperationsvertrags mit der Musikschule im Zweckverband Kommunale Bildung Ebersberg ermöglichen wir seit dem Kindergartenjahr 2011/2012 eine "Musikalische Bildung von Anfang an" im Rahmen des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplanes und der pädagogischen Konzeption des Kindergartens.

In unserem Haus führt das pädagogische Personal die musikalische Früherziehung mit den 3- bis 4-jährigen und den 4- bis 5-jährigen Kindern in der ganz normalen Projektarbeit durch.

Die 5- bis 6-Jährigen arbeiten mit einer Fachkraft der Musikschule und zwei Erzieherinnen gemeinsam im Projekt. MusiKiTa ist die Umsetzung Elementarer Musikpädagogik (EMP) im Kindergarten durch pädagogische Fachkräfte und einer EMP-Fachkraft der öffentlichen Musikschule.

Die spezifischen Bildungs- und Erziehungsziele stehen unter dem Leitgedanken: Musik entdecken mit Stimme, Bewegung und Orff-Instrumenten. Das Programm wird an 24 Wochen innerhalb des Kindergartenjahres durchgeführt und dauert pro Einheit 60 Minuten.

Zudem beinhaltet dieses Programm einen einmaligen Musikworkshop (jahreszeitliches Sonderprojekt) von 120 Minuten.

Durch das Zusammenwirken mit dem pädagogischen Personal soll eine fachdidaktisch hochwertige Elementare Musikpädagogik eng mit der Verwirklichung der Konzeption unseres Hauses im Bereich der musikalischen Früherziehung verknüpft werden. Durch die unmittelbare Zusammenarbeit mit der EMP-Fachkraft lernt das pädagogische Personal der Einrichtung automatisch neue Methoden der musikalischen Früherziehung kennen.

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